Seoul – das andere Korea

q_seoul.jpgNachdem ich Nordkorea schon kannte und sich Seoul auf dem Weg nach Palau angeboten hatte, habe ich in der Südkoreanischen Hauptstadt noch vier Tage verbracht. Viele Erwartungen hatte ich nicht an die Stadt, doch ich war positiv überrascht.

Mein Hostel hatte ich nahe der Hongik Universität gebucht und mit dem Airport Express ging es ohne Umsteigen dort hin. Und als ich am Samstagmittag aus der Metrostation kam, war alles voll mit Leuten, im Park sitzend, Musik machend und Bier trinkend. Richtiges Studentenleben! Das kenne ich aus China nicht und auch in Tokio hatte ich es nicht gesehen, deshalb hätte ich es in Korea nicht erwartet.

Es hatte angenehme Temperaturen bei trockenen 25Grad, deshalb Sachen weggebracht und gleich losgezogen um die unzähligen Tempel anzuschauen, die alle ähnlich heißen.

Im Norden der Stadt geht ein kleiner Fluß entlang an dem man kilometerlang entlangschlendern kann.

Weitere Eindrücke meines Stadtbummels:

Natürlich stand auch ein Ausflug an die innerkoreanische Grenze in die demilitarisierte Zone (DMZ) inklusive der Joint Security Area (JSA), dem dritten Infiltrationstunnel und dem grenznahem Bahnhof Dorasan dem auf dem Programm.

Die blauen Hütten in der JSA hatte ich ja schon auf von der anderen Seite aus gesehen, diesmal durften wir sogar in eine rein und ein paar Schritte auf die nordkoreanische Seite wagen. Im Bahnhof war die Propagandamusik aus dem Norden gut zu hören, an einem Aussichtspunkt auch der südkoreanische Hiphop, der als Antwort darauf Richtung Norden geschickt wird.

Zurück in der Stadt hatte ich noch Zeit das Kriegsmuseum zu besuchen.

Deutschland war übrigens im Koreakrieg der 50er nicht beteiligt, da wir keine Armee hatten zu der Zeit.

Am letzten Tag gings noch nach Gangnam, wo inzwischen eine Gangnam-Style-Plasik steht und man kann auf meinem Videoscreen das Musikvideo abspielen lassen 😀

6 Kommentare zu „Seoul – das andere Korea“

  1. Hi Christoph, ich habe es bisher nicht geschafft deine Mails zu beantworten, deshalb jetzt gleich direkt auf deinem Blog. Seoul finde ich auch toll als eine Megacity. Von den Bildern gehe ich davon aus dass du Gyeongbokkung und Changdokkung Tempel besucht hast…beide sind toll und schön, aber eigentlich hast du in China noch großartigere Tempel zu besichtigen. 🙂 Du hast bestimmt Gangnam Style mitgetanzt oder? Noch interessant zu wissen wäre, was du in Seoul gegessen hast (bestimmt kein Padthai!). Hoffentlich hast du Yakiniku, Samgyeobsal, Bibimbab, Bulgogi ausprobiert, wenn nicht bitte nochmal die Stadt besuchen hahaha. In diesem Sinne wünsche ich dir eine schöne Zeit noch. Ich bin im Dezember in Thailand und Vietnam, vielleicht sieht man sich dort. 🙂

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    1. Hey Chai-Chai,
      vielen Dank für deine Nachricht. Die koreanischen Namen sind mir unaussprechbar und sehen für mich auch fast gleich aus.
      Die koreanischen Tempel kannte ich ja schon vom Norden, aber zu den chinesischen sehen sie schon anders aus. Was schön, das mal wieder zu sehen, aber nach 3-4 Tempeln, gleichen sie sich wieder ;-).
      Klar hab ich zu Gangnam Style getanzt an dem Denkmal, aber das Video dazu wird nicht veröffentlicht :-D.
      Bibimbap hab ich natürlich gegessen und auch andere leckere Sachen.
      Leider ist mein Urlaub fürs Jahr schon fast komplett verplant, aber wir sehen uns in Stuttgart bestimmt mal wieder…
      Bis denne und viele Grüße sendet Dir
      Christoph

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  2. Warum, lieber Christoph, berichtest Du nicht auch vom Korea (Nordkorea), wenn Du schon das „andere Korea“ zeigst?
    Grüße

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    1. Liebe Roswitha, natürlich ist unser Trip in den Norden der koreanischen Halbinsel auch dokumentiert. Auf der Startseite (Home) entweder nach unten scrollen oder einfacher: Du findest auf der rechten Seite das Archiv. Dort unter Oktober 2015 schauen 🙂
      Viele Grüße aus Suzhou sendet Dir
      Christoph

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