Kathmandu – Drehscheibe ins Himalaya

Q_KTMIch mag das Wandern, ich mag die Berge und ich wollte nochmal die Höchsten von ihnen sehn. Also habe ich im Freundeskreis rumgefragt und wir haben uns schlußendlich zu chinesischem Neujahr zu sechst in die Hauptstadt Nepals, nach Kathmandu aufgemacht.

Im Kathmandutal gibt es drei königliche Plätze, sogenannte Durbar Squares: In Kathmandu selbst, in Patan und in Bhaktapur. Die Tempel und Gebäude dort sind aus dem späten 17. und frühen 18. Jahrhundert. Alle drei wurden beim schweren Erdbeben im April 2015 stark beschädigt, aber letzteren haben wir uns doch mit einem Touristenführer genauer angesehn. 🙂

Danach ging es im starken Verkehr zur strahlend weißen Stupa in Bodnath, dem 36m hohen Wahrzeichen Kathmandus. Dort konnten wir zum Sonnenuntergang die Pilger bei ihrer als Kora genannten Umrundung der Stupa beobachten.

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Zwar war dann die Sonne untergegangen, aber das verhalf der letzten Station unseres Tagesausflugs zu einer besonderen Atmosphäre.

Im Pashupatinath Tempel werden die verstorbenen Hindus dem Feuer übergeben, damit die Seele den Körper verlassen kann. Der Bagmati Fluss spült dann die Asche in Indien in den Ganges, weshalb der Fluss eine große religiöse Bedeutung hat. Abends wird dort aber auch musiziert und getanzt, was auf uns etwas verstörend wirkte.

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Wer an Himalaya denkt, denkt sofort an Nepal oder Chinas Provinz Tibet auf deren Grenze sich der Mount Everest befindet. Doch ein kleines, unscheinbares Land befindet sich ebenfalls am oder auf dem Dach der Welt, welches der eigentliche Grund unserer Reise war: Das Königreich Bhutan, wovon ich euch in meinem nächsten Blogbeitrag erzähle 🙂

Sechs Tage später waren wir wieder hier. Entspannt von der Ruhe Bhutans, ging es abermals in den Trubel der Stadt, quer durch die engen Gassen des Stadtteils Thamel mit vielen vegetarischen Köstlichkeiten (wer scharf mag. Ich mag es sehr ;-))…

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An unserem letzten ganzen Tag ging es abschließend nochmal zum Beinevertreten ins gut 30km entfernte Nargakot. Bei gutem Wetter kann man von dort einen schönen Sonnenaufgang und bis zum Everest sehen. Leider hatten wir Regenwetter, was später sich in Schneefall wandelte; dem ersten Schneefall dort seit 13 Jahren! So sahen wir die Dorfbewohner in Flipflops und unseren Guide durch den Matsch hüpfen um Bilder zu machen und den Schnee einzusammeln 😀

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Am nächsten Tag ging es dann bei Sonnenschein über Guangzhou wieder zurück nach Shanghai und zehn erlebnisreiche Tage waren zu Ende.

Ein Gedanke zu „Kathmandu – Drehscheibe ins Himalaya“

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