Peking – Hauptstadt dieses Riesenreichs

Q_PKAufmerksame Leser meines Blogs werden sich gefragt haben, ob Christoph überhaupt schon in Peking war, denn bisher gab es zur Hauptstadt Chinas hier noch nichts zu lesen.

Ja, ich war schon dreimal dort. Einmal einen Tag auf dem Weg nach Nordkorea, wo ich in den Genuß der Pekingoper kam (und die ist echt mal lustig sich anzuschauen, auch wenn man die Sprache nicht versteht), einmal als ich bei einem chinesischen Handyhersteller zu einer Präsentation eingeladen war und mir auch einen Teil der Firma anschauen durfte und das erste Mal bereits 2014, als ich während meines sogenannten Short-Term-Assignments fünf Tage in der Hauptstadt verbrachte.

Beijing, wie sich Peking im chinesischen nennt, bedeutet Nordhauptstadt. Die Südhauptstadt ist übrigens Nanjing.

Und die wohl bekanntesten Sehenswürdigkeiten sind die Verbotene Stadt und der südlich angrenzende Platz des Himmlichen Friedens, welcher als flächenmäßig größter Platz der Welt gilt.

Die Verbotene Stadt Gugong ist eine Palastanlage im Zentrum Pekings, die bis 1911 nur dem Kaiser und seiner Gefolgschaft, nicht aber der einfachen Bevölkerung zugänglich war, daher der Name. Das Tor des Himmlischen Friedens Tian’An Men ist, mit seinem großen Mao Bildnis, das Haupttor zur Verbotenen Stadt.

Im Norden der Verbotenen Stadt befindet sich der Kohlehügel Jingshangongyuan von dem man auf die Palastanlage herabschauen kann.

DSC_1880

Ein weiteres Symbol der Stadt, das auch die chinesischen Silbermünzen ziert, ist der kreisrunde Himmelspalast Tiantan. Diesen habe ich als Nachbildung aus Eis auch schon in Harbin gesehen 😉

Ein modernes Wahrzeichen Pekings befindet sich im Norden der Stadt. Anlässlich der Olympischen Sommerspiele 2008 entstand dort der Olympiapark mit dem berühmten Leichtathletikstadion, dem Vogelnest. Daneben steht die Water Cube genannte Schwimmhalle und der erst 2014 fertiggestellte und 258m hohe Olympia Turm.

Vogelnest

Wie Shanghais M50 hat auch Peking ein Kunstviertel namens 798. Es ist 60ha groß und befindet sich im nordosten Pekings, auf dem Gebiet ehemaliger Militärfabriken.

Dann kam das Highlight des Ausflugs in die Hauptstadt: Mein erster Besuch an der Chinesischen Mauer. Dafür hatte ich Huanghuacheng empfohlen bekommen, das bei den chinesischen Touristen eher unbekannt ist. Und tatsächlich traf ich bei den vier Stunden auf dem unrestaurierten und teilweise super steilen Stück keine 20 Leute. 🙂

Ich war ergriffen von dem Anblick dieses Bauwerks und obwohl ich die Mauer inzwischen an weiteren Stellen besucht habe, fasziniert sie mich immernoch sehr.

Geplättet von den Eindrücken und den Anstrengungen ging es mit dem Fahrer zurück in die Stadt. Allerdings nicht ohne am neuen Sommerpalast Yiheyuan zu halten. Er ist der größte und besterhaltene, kaiserliche Garten Chinas. Ein schöner Ort um bei einem Spaziergang um den Kunming See die Beinmuskeln zu lockern. 😛

Am letzten Tag besuchte ich den Lama Tempel (Palast von Frieden und Harmonie, Yonghegong), der es mit seiner 25m hohen Maitreya Statue aus einem einzigen Stück Sandelholz sogar ins Guinness Buch geschafft hat.

Danach ging es wieder zurück nach Suzhou ohne das Wissen, dass es mich in 2015 für weitere fünf Jahre in das Reich der Mitte verschlagen würde.

2 Kommentare zu „Peking – Hauptstadt dieses Riesenreichs“

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